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der blog über sprache, design und werbung.
alles mit schrift muss auch hier rein.

staatliche und offizielle stellen verwenden im normalfall eher zurückhaltende logos – wobei: manche lassen sich kaum als solche bezeichnen.
dass es auch anders geht, zeigt die polizei von neuenburg. eine recht gelungene buchstabenspielerei mit dem wappen, obwohl das wort in dieser umsetzung in «pol» und «ice» getrennt wird. ungewollt nicht ganz falsch: an den polen gibt es eis.

clever gemachtes logo, das vom tourismus-departement dubais verwendet wird, aber mittlerweilse auch auf vanity-autonummern zu finden ist: verschmelzung von westlichem und östlichem schriftsystem. arabisch wird von rechts nach links gelesen. das wort dubai sieht in «normalerer» schrift so aus:

version des logos mit magenta:


«too much in not enough» scheint hier das motto gewesen zu sein. die zwei f reingewürgt, wo es nur ging. und was ist mit «frei formen» überhaupt gemeint?
eine eher schwer lesbare, feine schrift dann noch vertikal auf negativ laufen zu lassen, ist dann doch eine höchst knifflige angelegenheit – für den leser. beim vorbeifahren kaum zu bewältigen.

vier vertikale blaue balken, einer davon nach unten verschoben. so präsentiert sich das logo eines planungsbüros in zürich.
ob es sich dabei um die buchstaben h und g handeln soll, kann ich bis heute nicht klar mit ja beantworten. aber die aufmerksamkeit ist dem logo sicher, da das rätsel wohl ein offenes ist.
ps: der name gugler hat wohl einiges an bekanntheitsgrad gut gemacht dank einer weltbekannten drittfirma. kingt ganz nach «hab ich schon mal gehört».