… welches element nun das logo sein soll.

logoblog · · · wörter · worte · formen · symbole · · ·
der blog über sprache, design und werbung.
firmenlogos, ausgefallen aufgefallene oder solche für den abfall.

es gibt unzählige firmen, die «und mehr» oder «and more» im namen tragen, fast alles wurde schon mal mit einem «und mehr» vermehrt: die ersten google-ergebnisse ergeben bei mir:
bleistiftundmehr, haarundmehr, coachingundmehr, genussundmehr, schoggiundmehr, weinundmehr, bücherundmehr, wohnenundmehr, kräutersalzundmehr, wolleundmehr, blumenundmehr, zäuneundmehr …
die originelleren davon sind noch lehrundmehr (was doch ein reim immer wieder ausmacht!! aber wieso nicht gerade leerundmehr?) sowie dasundmehr (die vagheit dieses begriffs endlich mal auf den punkt gebracht, wohl aber eine unbeabsichtigte parodie des undmehrismus.)
ich habe gedacht, blumenundso (siehe bild) mache hier mal eine ausnahme in der andersartigkeit. leider belehrt mich google eines andern:
weinundso (meint ihr auch bier?), stoffundso (tücher oder drogen?), dekoundso (also staubfänger?), hundundso (was denn jetzt: katzen etwa auch?), spieleundso (ähhmmm was? habt ihr vielleicht noch vibratoren im programm?), miezmauzundso (hier kam ich nicht ums klicken rum: ein haustierdienst), …
ich denk nur so: weniger wär mehr.
wer hat jetzt da «weniger wär und mehr und so» gerufen?
ps: das positive: meist kommen die firmennamen mit «und mehr» und «und so» ohne claims aus.

doch, dieses logo samt claim kommt gut daher. auf der protsaah-website heißt es: «handmade in conflictt zones globally – for the brave, curious & conscious».

«too much in not enough» scheint hier das motto gewesen zu sein. die zwei f reingewürgt, wo es nur ging. und was ist mit «frei formen» überhaupt gemeint?
eine eher schwer lesbare, feine schrift dann noch vertikal auf negativ laufen zu lassen, ist dann doch eine höchst knifflige angelegenheit – für den leser. beim vorbeifahren kaum zu bewältigen.