ich will, ich will …

aldi, das möchtegern-schweizerkind.
aldi, das möchtegern-schweizerkind.

aldi, wir müssen reden!

du bist ganz ein zwängliger goof geworden. erstens heißt es «ich hätte gerne» (haben wir doch jahrelang geübt) – und hinterher darfs auch gerne noch ein «bitte» sein. bitte.

und überhaupt, wir möchten doch alle gerne etwas mehr schweiz auf dem teller. aber mit betonung auf schweiz. leider bist du, aldi, nicht mal fähig, ein korrektes schweizerkreuz auf deinen teller zu zaubern.

hier findest du die korrekte vermaßung des kreuzes. kurz: die flügeli des kreuzes sind nicht quadratisch, sondern haben die proportionen 7:6. selbstverständlich hast du damit gerade unheimlich viele credibility-punkte verjasst. (dass du hier in bester gesellschaft bist mit vielen souvenirherstellern, macht den braten auch nicht feiß.)

also, mach zuerst mal die hausaufgaben, bevor du uns deine swissness-geilheit in den rachen stopfst. en guete!

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coop- und migroskinder …

aldi-kinder
aldi-kinder … würkli?

aldi suisse gibt ich unschweizerisch großkotzig und positioniert sich in ihrer neusten kampagne möchtegernselbstbewusst zwischen coop und migros.

coopkinder und migroskinder, das waren so die zwei pole, die man bislang kannte. aldi suisse glaubt 11 jahre nach ihrem markteintritt fit zu sein, eigene neue ladenkettenkinder hervorzubringen.

während coop und migros diese ehre als verdienst erhielten, holt sich aldi das kinder-prädikat mal kurz mit einer werbekampagne. wird wohl nicht viel mehr als eine solche bleiben. geschichten schreiben kann man über nacht. geschichte aber nicht.

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