klare ansage

die meisten firmenclaims kann man spülen. aus diesem mitgrund ist ja auch dieser blog entstanden. umso schöner, wenn dazwischen auch mal originelle oder zumindest klare botschaften auftauchen.

no bullshit inside.
no bullshit inside.

hiermit wäre die marke peak punk lobend erwähnt. klar, dass bullshit da in diesem produkt nichts zu suchen hat – wär ja sonst nicht vegan.

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das hält eine weile …

in der schweiz nennt man sie sichtmappen, meist im diminutiv: sichtmäppchen. der etwas deutschere ausdruck wäre klarsichthülle oder sichthülle.

die haben jetzt auch ein verfallsdatum. vielleicht nicht beabsichtigt. mindestens erstmalig entdeckt:

sichthuelle mit verfallsdatum.
sichthuelle mit verfallsdatum.

in 677 jahren wird wohl niemand von den jetzt lebenden mehr unter uns weilen, die sichthüllen wohl auch nicht mehr. der weichmacher im plastik hält im besten fall ein paar jahrzehnte, danach zerbröselt alles. (nein, in nichts auflösen wäre etwas anderes.)

ob dieser blogbeitrag noch irgendwo einsehbar sein wird im jahr 2696? keine ahnung. aber einen herzlichen gruß in die zukunft.

hashtags #26960615 #15.06.2696 #15juni2696 #jahr2696 #2696

wenn sich das papierlose büro bis dahin durchgesetzt haben sollte (die chancen bestehen durchaus), wird die frage dann sein: «wtf ist eine klarsichthülle?!»

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ehrliche politik

sie sind bis jetzt nie groß aufgefallen. aber damit ist jetzt schluss. zum ersten mal macht die bdp, eine schweizer partei irgendwo am rechten rand der mitte, mit selbstironie auf sich aufmerksam (ironie war bis anhin definitiv keine domäne, die vom rechten lager beherrscht wurde – aber auch die linken brachten das kaum je recht hin).

umso schöner also der claim «langweilig, aber gut».  wieso eigentlich nicht gleich als headline?

langweilig, aber gut.
langweilig, aber gut.

 

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sorgenkind mit zwang zur hardcore-anbiederung

unser aldi-kind ist immer wieder gut für ein paar große portionen stirnrunzeln. logoblog war dabei. und dabei.

als neustes wird die «wir-machen-es-jetzt-mit-swissness»-strategie auch noch mit dem einsatz von schwiizertüütsch forciert. aber leider scheinen da nicht wirklich profis am werk zu sein.

so viel schwiiz.
so viel schwiiz.

«so viel schwiiz» sagt man in keinem dialekt. das wort «viel» lautet in helvetien überall «vill» (kurzes i).

drei schweizerkreuze auf einem haufen (dieses mal immerhin in den richtigen proportionen des kreuzes), ist echt fast etwas zu viel schweiz, liebes aldi-kind (bzw. jetzt -chind).

gschmack vo heimat ...
gschmack vo heimat …

und dann haben wir noch ungelenke sätze. hier würde man eher «de gschmack vo de heimat …» sagen. falls überhaupt.

also, aldi-goof, die schmerzgrenze ist jetzt deutlich überschritten!

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ein paar logos aus new york

anbei ein paar logos aus new york. war eher enttäuscht, was ich so zu gesicht bekam. scheinbar ist man in amerika immer noch der meinung, das rezept für ein gelungenes logo bestünde aus 1) einer möglichst fetten schrift in 2) versalien mit einer 3) auffälligen farbe. anbei eine auswahl (logos weichen nur teilweise von oben erwähnter anleitung ab).

wok to walk.
wok to walk.
dos toros.
dos toros.
smoke shop.
smoke shop.
kesté.
kesté.
doma.
doma.
eataly.
eataly. name gut, rest banal.
stone & tiles.
stone & tiles.
sabi sushi.
sabi sushi. ein gericht würde man in japan nie mit steckenden stäbchen servieren. 
the cinnamon snail.
the cinnamon snail. weniger gut lesbar. und wo ist die schnecke?
ribalta mo’.
ribalta mo’.
new york kimchi.
new york kimchi.
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